Die Technik des Perlenhäkelns gab es in der Donaumonarchie schon während der Barockzeit. Damals wurden eher Beutel gefertigt. Erst im Biedermeier gab es die ersten gehäkelten Ketten. Während des Art Deco  wurden Glasperlen zu wunderbaren Schmuckstücken verarbeitet. Bis in die 1930er  Jahre gab es noch viele Frauen, die dieses Technik beherrschten. Ich habe diese Technik von meiner Grosstante erlernt, die sie ihrerseits um 1930 noch in der Klosterschule vermittelt bekommen hat.

Ich häkle Glasperlen seit meiner Kindheit, zeichne meine Muster  auf kariertem Papier. Meine Ketten entstehen in unterschiedlichen Techniken, in Schlaufen und Schlingen, mit Luft-, Kett- und festen Maschen.

Besonders gerne arbeite ich mit den ganz kleinen, teilweise noch alten Perlen in der Größe von 1 - 1.5 mm. Da gibt es für mich auf kleiner Fläche wunderbar viele Möglichkeiten, Muster zu entwerfen. Diese Arbeiten beanspruchen allerdings viel Zeit, die Schmuckstücke sind daher jedes für sich ein Unikat.

Meistens verwende ich Perlen in der Größe von 2 - 2,6 bzw 4 mm. Aber auch an diesen Schmuckstücken arbeite ich teilweise bis zu 20 Stunden und mehr...